Was ist das Wesentliche in deinen Workshops und Präsentationen?

Informationsflut, Daten, Menschen, Situationen.
Wir entkommen oft nicht den vielen Eindrücken im Laufe des Tages, sagen wir ruhig im Laufe des Lebens.
Machen uns viele Gedanken und manchmal auch Sorgen und das ganze Drumherum. Grübeln. Vielleicht.

Denken über Begegnungen nach, wie wir Dastehen. Haben wir das Richtige gesagt? Uns gut verhalten? Möglicherweise zu viel erzählt, oder war es zu wenig?

Oft verlieren wir den Kern der Dinge aus den Augen, halten uns selbst mit Nebensächlichkeiten auf oder mit zu vielen Bedenken.

Doch wir sollten uns wieder die Fragen stellen:

Wann lernen wir?
Wann bewahren wir einen Moment?
Wann ist etwas wirklich wichtig für uns?
Wann passiert eine echte Veränderung?
Wann ist eine Begegnung wertvoll für uns?

Sobald wir das Wesen von Dingen, Menschen, Tieren erfahren, das WESENTLICHE. 

Wie oft sitzen wir in Teamrunden, Workshops, Veranstaltungen und haben den Blick für das Wesentliche verloren?
Es sind doch Gedanken wie

  • ich muss gut rüberkommen
  • dieses Mal darf ich nicht wieder so leise sprechen
  • hoffentlich kommt xy in meine Veranstaltung/Vortrag (oder hoffentlich nicht 😉 )
  • hoffentlich klappt das dieses Mal mit der Technik

Dabei verlieren wir schnell das Wesentliche aus den Augen.

So schaffen wir einen echten Mehrwert durch unsere Veranstaltungen, Teamrunden, Workshops.

Worum geht es WIRKLICH bei der Veranstaltung? Was ist der Kern? Das Wesen
Wenn wir uns diese Frage stellen, kommen wir den Dingen, Menschen, wieder näher.

Gemeinsam achtsam zum Wesentlichen.
Sobald wir uns fokussieren auf dieses Wesen, wird alles andere wieder klarer, einfacher, offensichtlicher.
So treten wieder die eigentlichen Dinge in den Vordergrund und werden wichtig.

Bei Veranstaltungen und Workshops, Teamrunden und Vorträgen  geht es doch eigentlich um das, was durch das Miteinander entsteht.
Die Interaktion der vielen Erfahrungen, Meinungen, Perspektiven. Dadurch entsteht etwas Neues, Anderes, Spannendes.

Dafür sollten wir mal wieder unsere Aufmerksamkeit auf andere richten: wer ist noch dabei? Mit welchen Erfahrungen? Mit welchen Zielen?

Darum geht es, stimmt’s
Wissen herzustellen, mit den Menschen gemeinsam.
Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auseinanderzusetzen mit andere Meinungen, Informationen, Haltungen.

Das sollte doch immer das Ziel sein: Das Herstellen der bestmöglichen Rahmenbedingungen für Interaktionen von Menschen in Workshops, Vorträgen, Veranstaltungen. 

So lernt man gemeinsam, stellt zusammen Wissen her, erfasst das Wesen.

Du willst so eine wesentliche Veranstaltung durchführen? Melde dich bei mir und wir machen uns auf die Suche nach dem Kern und erstellen ein interaktives Konzept, mit dem du direkt loslegen kannst! 🙂

Jetzt Konzept Anfragen!

 

spreegut beim Bundeswirtschaftsminister: InnovationsAgenda2025

Bert Rürup fordert Social Framing in der Digitalen Transformation. #agenda2025
Bert Rürup fordert Social Framing in der Digitalen Transformation. #agenda2025 Alles in spreegut Farben gehalten - sieht besonders gut aus! :-) Berlin hat auch einen Hafen :-) #agenda2025

 

Ich war am 17.Januar 2017 im WECC – Westhafen Event & Convention Center Berlin bei der Veranstaltung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum Thema Innovationsagenda2025.
#agenda2025 #innovation 

Gesprochen haben u.a. Sigmar Gabriel, Kent Walker (Google), Bert Rürup und Susanne Hahn (Daimler) zum Thema Innovationsstandort Deutschland und zu der Frage, wie Deutschland zukunftsfähig bleiben kann.

Das spreegut Fazit:
Es hat sich wieder bestätigt: Um im Wandel handlungsfähig zu sein und zu bleiben und Innovationen hervorzubringen, muss die Kompetenz “Kreativität” gestärkt werden.
Nur so können bestehende Strukturen überwunden und kann gestaltet werden. Einfach.machen. 🙂

Schon gewusst?
Bei spreegut gibt’s Hilfe zum Thema Kreativität und Unterstützung bei wertvollen Ideenfindungsprozessen im Team.

P.S. Die Farbgebung der Veranstaltung war ganz in spreegut Farben gehalten. einfach gut.

Innovationsworkshop bei der Deutschen Bahn

Fahrstühle, die sich melden bevor sie kaputt gehen, mit der App durch den Bahnhof navigieren und am Handy am Bahnsteig noch schnell ein Ticket kaufen und dann im Zug nur noch den QR Code vorzeigen.Der Prototyp des Bahngleises der Zukunft

Herzlich Willkommen bei der DB im Jahr 2016!
Das Internet of Things (IoT) breitet sich immer weiter aus und hat überraschende Anwendungsmöglichkeiten.
Was man damit noch alles machen kann?

Die Deutsche Bahn hat am 18.11.2016 genau dazu einen Innovationsworkshop veranstaltet – und spreegut war dabei!

In Zusammenarbeit mit der Süddeutschen Zeitung und Plan W wurde mit Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland zum Thema “Mobilität und Internet of Things” branchenübergreifend gearbeitet.

Das Ganze fand an einem sehr inspirierenden Ort statt: direkt auf Spreehöhe in der DB Mindbox.

Hier wurde nach allen Regeln des Design Thinking gedacht, entwickelt, geschrieben, geredet, gebastelt und getestet.so macht Denken Spaß: DB MIndbox

Es hat sich wieder einmal bewährt: Ideen nach den Regeln des kreativen Prozesses zu entwickeln macht riesig Spaß – und hat seinen Sinn!

Erst verrückt sein, phantasievoll so viele Ideen wie möglich generieren und dann aus diesem Pool schöpfen, um daraus etwas Umsetzbares zu entwickeln.

Viele verschiedene Köpfe haben an neuen Konzepten für die Bahn der Zukunft mitgearbeitet.

Wenn ihr also irgendwann einmal…. in ferner Zukunft… an einem Bahnhof steht und der Boden besteht aus leuchtenden, digitalen Bausteinen und zeigt euch den Weg zu eurem Zug und Sitzplatz an.. wisst ihr Bescheid 😉

Schluss mit Prokrastiantion: Einfach machen…

 

und dabei kreativ sein – los geht’s 🙂

Wann? Wenn nicht jetzt!

Genau so. Und nicht anders. Einfach ran an die Buletten, Schluss mit dem Zaudern und Zögern! Schluss mit der Aufschieberitis! Schluss mit der Prokrastination!

Nicht immer zu viel abwägen, nachdenken und zweifeln.
Es lähmt nicht nur die Kreativität. Es macht auch unzufrieden und gestresst.
Das Ergebnis ist oft, dass man Chancen verpasst und Wege nicht beschreitet.

Das Gefühl bleibt: es dreht sich im Kreis, Probleme werden nicht gelöst, Fragen nicht beantwortet.

Ihr fragt euch dann “was wäre gewesen, wenn..”. Genau “Jetzt”, genau “Heute” ist der richtige Zeitpunkt um zu tun, was getan werden muss.
Das unangenehme Gespräch führen, die Versicherung abschließen, kündigen, mit dem Malen anfangen, die To-Do Liste schreiben, Aufgaben erledigen, Aufgaben streichen.

Das Beste daran ist: es fördert auch noch deine Kreativtät!

Wenn du erst einmal in’s “Machen” gekommen bist, werden deine Sinne, deine Synapsen angeregt. Du entdeckst neue Perspektiven, stellst auch fest, was nicht geht. Kannst Dinge verändern, anpassen, anders denken. Aber erst, wenn du in’s Handeln gekommen bist.
Du wirst sehen: es geht dir nicht nur besser, wenn du Dinge anpackst, sondern es eröffnet dir auch ganz neue Sichtweisen und motiviert dich!

Und wie geht das jetzt genau?

  • Aufschreiben!Schluss mit Prokrastination

Ganz wichtig: schreibe genau auf, was du nicht erledigt hast, so siehst du es schwarz auf weiß! Und beim Schreiben klären sich auch manchmal noch Dinge, werden klarer.

  • Wichtig oder Dringlich?

Überlege dir genau: ist die Aufgabe wichtig? Für wen und warum? Oder ist sie dringlich und es eilt sehr, sie zu erledigen? Wenn du eine oder beide Fragen (wichtig/dringlich) mit “ja” beantworten kannst, dann ran an die Buletten!
Wenn nicht, dann solltest du dir ernsthaft überlegen, warum du die Aufgabe dann überhaupt noch im Hinterkopf hast!
Dann ist sie es gar nicht wert, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen und dazu noch schlechte Gefühle und Anspannungen zu erzeugen bei dir.
Denn es gibt auch Aufgaben und Dinge, die weder wichtig noch dringlich sind, sondern einfach Spaß machen. Aber diese gehört dann anscheinend nicht dazu. 😉

  • Schritt für Schritt 🙂

Du hast nun festgestellt, dass du die Aufgabe erledigen solltest. Überlege dir also: was ist konkret zu tun, um diese Aufgabe zu bewältigen? Sei kleinteilig und genau. Jetzt ist das Große, Unangenehme, Unüberwindbare auf einmal ganz klein und händelbar!
Jetzt kannst du dir den ersten, ganz kleinen Schritt nehmen und einfach anfangen. Z.b. einen Termin mit jemandem ausmachen, die Unterlagen sortieren, Materialien bereit legen…

  • Erzähle jemandem davon!

Das schafft noch mehr Verbindlichkeit und du hast gleichzeitig jemanden, der dich unterstützen und auch nachfragen kann. Wenn du dir etwas vornimmst, es aber nicht einhälst, fällt es – außer dir natürlich – niemandem auf. Und Papier ist geduldig. Also schaffe dir Mitwisser 🙂

  • Was hast du schon geschafft?

Für die kleine Motivation zwischendurch: gönn dir einen Blick zurück. Gerade am Anfang, oder wenn der Berg noch groß ist, vergessen wir oft die kleinen Fortschritte und Ergebnisse zu sehen.

Also, halte kurz inne klopf dir auf die Schulter. Du hast es dir verdient. Denn hey, du hast angefangen!!

  • Aufgabe erledigt

Einfach.gemacht. Genial, gratuliere dir! 🙂

Schluss mit Prokrastination

Was auch immer es ist. Trau dich.
Los!

Alternative für kreative Präsentationsform, Ergebnissicherung und Ideensammlung

Heute habe ich eine neue Form der Ergebnissicherung für Workshops ausprobiert und bin begeistert. Alternative Ideensammlung

Ihr kennt vielleicht die Idee, Ergebnisse für Präsentationen oder Gruppenarbeiten als Galerie darzustellen. Dies geschieht meistens mit Hilfe von Flipcharts oder Stellwänden.

Ich habe nun die Kapa-Platte* entdeckt (eine Hartschaumplatte aus dem Baumarkt), die es in verschiedenen Formaten gibt.

Der Vorteil: Sie ist sehr leicht, ist haptisch wertiger als Papier und kann wiederverwendet werden!

Zu den Kapa-Platten, die ich in A3 Format bestellt habe, habe ich Flüssigreide Stifte gekauft in Neon-Farben 🙂

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Stiften von Chalkola, mit diesen kann man auch auf Fenstern und sehr glatten Tischoberflächen malen.

Ihr könnt also die Kapa-Platten kreativ gestalten lassen, Ergebnisse, Fragen, Ideen werden darauf visualisiert und können ausgestellt werden.

Wie sie dann ausgestellt werden? Die Kapa-Platten sind so leicht, dass sie sich z.B. auch an Wäscheleinen aufhängen lassen.

Nach der Präsentation/Ideensammlung können die Inhalte angepasst und verändert werden. Nach dem Workshop werden Sie einfach wieder gereinigt (mit Wasser und etwas Glasreiniger, falls nötig) und sind wieder einsatzbereit!

Aber Achtung, die Platten sind relativ empfindlich, es wäre also super, wenn sie sorgsam behandelt werden. 😉

 

 

*Die Idee habe ich das erste Mal in einem Workshop gesehen und dann nochmal auf Komfortzonen.de vertieft.

Puzzle-Methode für die Gruppenbildung und Erfahrungsaustausch

puzzle methode kennenlernen

Neulich habe ich ein schönes Kinderpuzzle gefunden…

Und ich habe es gleich eingesetzt als Methode für den Start:

So geht’s:
Puzzleteile verdeckt auf den Boden legen und jeden TN eins wählen lassen. Dann begeben sich die TN auf die Suche nach dem zweiten Stück und finden sich so paarweise.
Nun tauschen Sie sich aus und finden ein Schlagwort zum Tag, das mit “Ihrem” Buchstaben anfängt.

Für diese Phase:
Man kann diese Methode prima für den Start einsetzen, wenn sich die TN noch nicht kennen.
Es eignet sich aber auch, wenn die TN sich schon kennen und in Zufallsgruppen sich zu einem Thema/Fragestellung austauschen sollen.
Auch als Wiederholung oder sogar Feedback funktioniert es: die beiden TN, die sich durch die Puzzleteile gefunden haben überlegen sich zu “ihrem” Buchstaben ein Schlagwort aus dem Workshop und erklären es kurz.

Oder sie finden ein Wort als Feedback und erklären es mit einem Satz.

Es sind aber auch noch ganz viele andere Vorgehensweisen vorstellbar.. was fällt dir ein? Wie würdest du das Puzzle einsetzen?